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Lampen und Leuchtmittel

 

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Die kleinste Glühlampe der Welt

In einem Lichtmikroskop haben Forscher der Universität von Kalifornien den kleinsten Glühfaden der Welt zum Leuchten gebracht. Er besteht aus nur einem einzigen Molekühl, ist also mit dem bloßen Auge nicht erkennbar. Erst nach dem  Einschalten der Lampe nimmt man einen kleinen Lichtpunkt auch ohne Mikroskop wahr.

Diese verblüffende technische Meisterleistung, die die bisherigen Grenzen der Thermo-Physik, Mathematik und Quantenforschung ausweitet, dient vorerst natürlich nur zu wissenschaftlichen Zwecken. Mit dieser kleinen Lichtquelle können Forschungen im Bereich der Moleküle weiter vertieft werden. Da wo Mikroskope an die Grenzen ihrer Auflösungskraft stoßen, kann diese kleine Glühlampe die Sichtbarkeit einzelner Atome verstärken.  Diese Untersuchungen können uns bald neue Erkenntnisse aus dem Bereich kleinster Moleküle bringen. Die genaue Zusammensetzung von Proteinen, Enzymen und anderer Mikrobausteine kann damit analysiert werden.

Inwieweit das von Max Planck entdeckte Strahlungsgesetz und die darauf aufbauende Quantenphysik für Lichtquellen in diesem Nano-Format Gültigkeit zeigt, wird der hauptsächliche Forschungsinhalt mit dieser Nano-Glühlampe sein. Das erste erstaunliche Ergebnis ist, dass dieses unsichtbare Lämpchen im Grunde genauso funktioniert wie die von Edison entwickelte Haushalts-Glühlampe. Deren Kohlenstoffglühfaden war allerdings hundert Billionen Mal so groß gewesen, wie das in der Nano-Glühlampe verwendete Kohlenstoff-Nanoröhrchen. Dieses  Molekül ist nur etwa 1,4 Mikrometer lang (zum Vergleich: ein menschliches Haar ist dagegen dick mit 50 Mikrometern) und hat einen Durchmesser von 13 Nanometern. Dennoch braucht dieses Nano-Lämpchen eine Spannung von 4 Volt, um zu glühen.