Auf unserer Seite finden Sie Informationen zu Lampen, Leuchten und Leuchtmittel.



Lampen und Leuchtmittel

 

Plissee Lampen Glühlampen-Verbot Licht-Einleger Lampen Kontrolle Energiesparlampen Ende der Glühbirne? Gastronomie Lampen Licht lockt Besucher Energiespar-Lampen Beleuchtungskonzepte Beleuchtung im Schlafzimmer Qualitätsunterschiede bei Energiesparlampen Licht per Handy Glühbirnen Verpackung

 

Raumbeleuchtung Die Glühlampe Designer Leuchten Halogenglühlampen Die Leuchtstoffröhre Die Metalldampflampe Außenleuchten Lichterketten Vergleich Lichtgestaltung Lampentrends Lampenverpackung Lampen wechseln

 

Kleine Glühlampe der Welt Geschichte der Leuchtstoffröhre Geschichte der LED Glühlampen Geschichte

Licht lockt Leute und setzt Ware in Szene

Beleuchtung, die Farbe verzaubert

Sicher kennen Sie dieses Phänomen: Die neue, blaue Jacke, die im Laden ganz toll aussah, hat auf dem Weg nach Hause ihre Farbe verloren – sie ist schwarz geworden! Viele Kunden testen daher oft vor dem Kauf hochwertiger Textilien deren Farbe, indem sie vor das Geschäft gehen. Woran liegt das? Die Farben angestrahlter Produkte empfinden wir dann als natürlich, wenn im Spektrum der eingesetzten Lampe alle Spektralfarben vorhanden sind, so wie es beim natürlichen Tageslicht der Fall ist. Nur dann können alle Farben des beleuchteten Gegenstandes reflektiert und wahrgenommen werden. Auch ein Laie kann erkennen, welcher Leuchtstab eine gute und welche eine weniger gute Farbwiedergabe aufweist. Der so genannte Farbwiedergabeindex Ra gibt über die Farbwiedergabeeigenschaften der Lampen Auskunft: Je höher der Ra-Wert, desto naturgetreuer werden die Farben der beleuchteten Gegenstände wiedergegeben. So verspricht ein Ra-Wert zwischen 90 – 100 eine ausgezeichnete Farbwiedergabe; bei einem Wert zwischen 80 – 90 kann man von einer guten Farbwiedergabe, mit der größtenteils gearbeitet wird, ausgehen. Ein Wert zwischen 60 – 80 bedeutet mittlere Farbwiedergabeeigenschaften. Alles, was unter 60 liegt, gilt als mangelhaft. Die Farbtemperatur schafft Atmosphäre. Die Farbtemperatur sagt nicht über die Farbwiedergabeeigenschaften einer Lichtquelle aus, sondern unterscheidet die Arten weißen Lichts und hat somit die Funktion des „Stimmungsmachers“: Farbeindruck: eher warm/gelblich-weiß – Farbtemperatur: 2000 bis 3000 K – Atmosphäre: gemütlich, einlandend. Farbeindruck: neutral-weiß --- Farbtemperatur: 4000 K --- Atmosphäre: sachlich, geschäftlich. Farbeindruck: kühl-weiß --- Farbtemperatur: 5000 bis 7000 K --- Atmosphäre: verstärkt sachlich, geschäftlich. Bei der Wahl der Farbtemperatur sollte man sich auch an den Farben der Inneneinrichtung orientieren: Orange und Rot passen besser zu warm-weißen Licht, während kühles Blau und Grün bei kühl-weißem Licht besser zur Geltung kommen. Beim Austausch einer defekten Lampe sollte man deshalb unbedingt darauf achten, dass man wieder die gleiche Lichtefarbe einsetzt. Ansonsten zerstört man die angenehme Einkaufsatmosphäre.

UV-Schutz gegen Ausbleichen der Ware
Mit künstlichem Licht angestrahlte, farbige Ware braucht einen UV-Schutz, um nicht auszubleichen. Wie hoch dieser sein muss, hängt zum einen von der Art der verwendeten Farbe der ausgestellten Ware ab: Synthetische Farbe ist sehr farbecht, ölbasierte Farbe ist durchschnittlich farbecht und natürliche Farbe ist schwach farbecht. Zum anderen entscheidet die Beleuchtungsstärke, -dauen, -temperatur und spektrale Zusammensetzung des Lichts über das Ausmaß der Farbveränderung. Der so genannte Schädigungsfaktor einer Lichtquelle gibt an, wie stark diese auf ein Produkt einwirkt. Je höher der Faktor, desto stärker wird das Material beansprucht. Kompaktleuchtstoff- und Leuchtstofflampen eignen sich besonders gut als Beleuchtungsmittel. Sie erzeugen wenig Wärme und arbeiten mit geringen kurzwelligen Anteilen im Farbspektrum. Viele Lampentypen verfügen heute über integrierte UV-Filter. Und bei Strahlern können spezielle UV-Filter oft nachbestellt werden.